Weihnachtsgruß des Förderkreises “1813”

Weihnachtsgruß des Förderkreises “1813”

Liebe Wartenburger, Mitglieder, Förderer und Freunde,

bevor wir das Jahr 2022 verabschieden, soll es schon einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2023 geben. Die Ereignisse der Befreiungskriege in und um Wartenburg jähren sich zum 210. Mal. Die Vorbereitungen für eine große Gedenkveranstaltung laufen bereits auf Hochtouren. Hier darf man schon gespannt sein….

Wir als Förderkreis laden Sie und Euch recht herzlich ein, 2023 dabei zu sein. Wir sind auch für jede Unterstützung dankbar, die dazu beiträgt, diese Gedenkveranstaltung zu einem herausragenden Ereignis in der Region werden zu lassen.

Doch nun im Dezember ist auch für uns die Zeit angekommen, danke zu sagen. Der Förderkreis 1813 Wartenburg e.V. bedankt sich bei all seinen Mitgliedern, Förderern und Freunden für die Unterstützung der Vereinsarbeit. Durch das vielfältige und ehrenamtliche Engagement konnte der Verein in diesem Jahr wieder einiges in und um Wartenburg bewegen. Die Homepage, www.Wartenburg.de, die seit diesem Jahr in neuem Glanz erstrahlt, hat sicherlich die eine oder andere Geschichte über den Ort und das vergangene Jahr zu erzählen. Ein Besuch lohnt sich hier immer. Erwähnt seien auch ein paar Höhepunkte des Jahres 2022, so zum Beispiel die Lesung mit Antje Wagner, der Wartenburger Yorck-Lauf, verschiedene Gedenkveranstaltungen und die Pflege der Wartenburger Denkmale. Geschichte um das Jahr 1813 haben wir bei Biwak-Darstellungen erlebbar gemacht und auch unsere Ausstellung ist geöffnet und kann gern besucht werden.

Für dieses Jahr soll es genug sein und es wird Zeit sich auf die Weihnachtstage vorzubereiten.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen frohe Festtage, Zeit für Ruhe und Gemütlichkeit, Wärme und Licht (nicht nur in den Herzen) und einen guten Start in das neue Jahr.

Es grüßt herzlich der Förderkreis 1813 Wartenburg e.V.  

Bei den Bananenwichteln

Bei den Bananenwichteln

Habt ihr sie schon entdeckt – die Türen – die drei?

Dort wo im Sommer Bananen wuchsen, da sind sie eingezogen – die Bananenwichtel.

3 Stück sind es wohl. Jeder hat ein eigenes Haus.

Tagsüber ist dort nicht viel los. Aber in der Nacht, da werden sie wach.

Wie genau sie aussehen? Wir wissen es nicht. Gelbe Mützen haben sie wohl und große Ohren. Sie heißen Nisse, Nils und Lars. Schlafen tun sie in Hängematten, die sie zwischen die Blattstiele der eingekürzten Bananenbäume gespannt haben.

Briefkästen haben sie nicht. Sie mögen keine Post. Aber sie erzählen gern. Die Wichtel aus Wartenburg sind hier oft zu Gast. Also falls euer Wichtel mal etwas länger nicht zuhause ist, kann es sein, dass er möglicherweise bei den Bananenwichteln ist und die neuesten Wichtelworte erzählt.

Habt ihr einen Wichtel bei euch wohnen? Erzählt uns von ihm? Wir wollen wissen, in welcher Straße von Wartenburg die Wichtel los sind!

Schickt uns einen Wichtelsteckbrief! Dafür könnt ihr unseren Vordruck verwenden oder euch selber etwas ausdenken. Steckt uns den Steckbrief in den FeldPOSTkasten (Achtung nicht in den Postkasten) bei Finkes oder schickt ihn uns per Mail an feldpost@wartenburg.de.

Bis zum 31.12.2022 habt ihr Zeit.

Unter allen Einsendungen verlosen wir ein Wichtelbuch.

Der Gewinner wird am 6. Januar verkündet.

Wir freuen uns auf eure Post.

Die Feldpost.

Weihnachtsmarkt im Kulturkiosk

Weihnachtsmarkt im Kulturkiosk

Nach unserem gelungenen Tag der offenen Tür wurde es am zweiten Adventswochenende weihnachtlich im Kulturkiosk in der alten Turnhalle, auf dem ersten Weihnachtsmarkt unseres Vereins „Fabelhafte Wartenburg“.  

Was gibt es Schöneres als ein gemeinsames Beisammensein in der besinnlichsten Zeit des Jahres.

Nachdem die Flyer im ganzen Ort verteilt waren, betraten viele staunende Besucher das ehemalige Schulgelände und die ehemalige Turnhalle voller Vorfreude auf einen gemütlichen Nachmittag.

Und sie staunten nicht schlecht über so viele liebevolle Dekorationen, eingebrachte Kreativität, Spontanität und Improvisationstalent. 

Unzählige Lichterketten, Kerzen und ein wunderschöner Weihnachtsbaum brachten die Augen unserer Besucher zum Strahlen.

Es gab Glühwein, Kinderpunsch, Bratwürstchen, Waffeln, Soljanka und Stockbrot. 
Kleine Stände mit selbst gebastelter Weihnachtsdekoration, Schmuck und selbst gebackenen leckeren Plätzchen luden zum Stöbern und Shoppen ein.

Das Highlight für unsere Kinder war natürlich der fabelhafte Weihnachtsmann, die fabelhafte Märchenstube mit Geschichten rund um das Weihnachtsfest und unser fabelhafter Weihnachtszug.

Wir alle hätten nicht mit so viel Zuspruch gerechnet.

So viele Besucher und so tolle Unterstützung. So viele liebe Gespräche, so viele glückliche Gesichter und strahlende Augen. 
Aber genau das wollten wir erreichen, einen Ort zu haben, an dem Menschen sich begegnen, miteinander reden, einander zuhören und diese einzigartigen Momente genießen können.

Wir sind überglücklich zu hören: „Mensch, das habt ihr toll gemacht, das Essen war lecker und der Glühwein hat sehr gut geschmeckt.“. 


Dies ist für uns ein Ansporn, weiter zu machen und unser Wartenburg zu bereichern. 
Wir bedanken uns noch mal ganz herzlich bei allen Gästen, die zu uns gekommen sind.

Ein riesiges DANKESCHÖN geht auch an alle Mitwirkenden, Helfer und Sponsoren.

Es war fabelhaft. Ihr wart fabelhaft.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das fabelhafte Jahr 2023.

Der Vorstand und die Mitglieder „Fabelhafte Wartenburg“




Weil es so schön ist – noch einmal!    Die isländischen Weihnachtsmänner

Weil es so schön ist – noch einmal! Die isländischen Weihnachtsmänner

In Island gibt es viele Weihnachtstraditionen.
Eine davon möchte, unsere kleine multi-kulti Familie in der Globigerstraße euch heute gerne näher bringen.

Camera: Christine Zepperitz
Erzähler: Árni Þorlákur Guðnason
Mädchen: Herbjört Ingrid (Hebba)
Julejungs: Pétur Ulrich (Pjädür)
Gedicht: Jóhannes úr Kötlum
Übersetzung: Björn Kozempel

Jólasveinavísur

Schafschreck war der Erste,
steif wie‘n langer Ast.
Er schlich sich in den Stall
und gab Schafen keine Rast.
Er wollte Schafsmilch saugen,
– den Tieren war’s ein Graus,
der Arme hatte Holzbeine,
– nicht gut gings für ihn aus.

Schaumschuft war der Zweite,
mit lichtem, grauem Haar.
– Er kroch aus der Kloake,
wenn es niemand sah.
Versteckt im Kuhverschlage,
vom Milchschaum er gern stahl,
wenn Knecht und Magd erzählten
das ein oder andere Mal.

Kurzer hieß der Dritte,
ein wahrlich kleiner Wicht.
Er schnappte sich die Pfanne,
sobald die Chance in Sicht.
Auf und davon er rannte,
versteckte sich im Haus.
Er war auf das Verbrannte
am Pfannenboden aus.

Der Vierte, Löffellecker,
war ungewöhnlich schlank.
Er lachte wenn die Köchin
verschnaufte auf der Bank.
Den Kochlöffel zu stehlen
kam er mit schnellem Schritt,
griff ihn mit beiden Händen
sodass er nicht entglitt.

Der Fünfte, Kesselkratzer,
ein Eigenbrötler war.
Vom Milchreis angezogen
er klopfte jedes Jahr.
Aus Neugier am Besuche
die Kinder rannten raus.
Da kratzte dieser Schlingel
den Kessel schmatzend aus.

Der Sechste, Schüsselschlecker,
saß gerne unterm Bett.
Wenn nachts die Leute schliefen
aß er sich dick und fett.
Die Reste in den Schüsseln,
bestimmt für Hund und Katz’,
verschlang er voller Freude
mit einem lauten Schmatz.

Der Siebte, Türenknaller,
mit Grinsen im Gesicht,
schlich kühn durch die Behausung
im Abenddämmerlicht.
Und als die Leute schliefen
in wohlverdienter Ruh,
er knallte ohne Warnung
die Türen schallend zu.

Skyrschlund hieß der Achte,
kein wirklich heller Kopf.
Den Skyr er gierig schöpfte
mit Händen aus dem Topf.
Er schlang schnell immer weiter
und dachte nicht mehr nach
bis er vor Schmerzen stöhnte
und dann zusammenbrach.

Der Neunte, Rauchwursträuber,
war schnell und schlau dazu,
Den Balken in der Küche
erklomm er gar im Nu.
Die Würste die dort hingen,
voll Ruß und voller Rauch,
die wollte er sich angeln
und füllen seinen Bauch.

Der Zehnte, Fensterglotzer,
ein ganz durchtrieb’ner Dieb,
Mit Spähen durch die Scheiben
er sich die Zeit vertrieb.
Wenn er dort was erblickte,
was ihm schien interessant,
versuchte er’s zu greifen
geschickt mit seiner Hand.

Der Elfte, Türschlitzschnüffler,
vom Schnupfen blieb verschont,
doch durch die große Nase
wurd’ er mit Spott belohnt.
Den Duft frittierter Fladen
er draußen schon vernahm
und ihm solange folgte
bis er den Schmaus bekam.

Der Zwölfte, Keulenklauer,
vom Hochland stapfte her
am Tag vor Heilig Abend,
er liebte Fleisch so sehr.
Und durch den großen Schornstein,
wo Fleisch zum Räuchern hing,
die Keulen er behände
mit einem Haken fing.

Der Letzte, Kerzenschnorrer,
die Dreizehn sollte sein,
er kam an Heilig Abend
gelockt vom Lichterschein.
Er scheuchte kleine Kinder,
laut lachend, jauchzend, froh,
und schnorrte ihre Kerzen,
die brannten lichterloh.


Der Baum leuchtet wieder

Der Baum leuchtet wieder

Nach 2 Jahren offizieller Pause wurde mit dem Lichterfest auf dem Gemeindevorplatz am 1. Advent der Lichterbaum mit Glühwein, Bockwurst und Gesang in Betrieb genommen.

Gleichzeitig erleuchtete der Adventsstern in der Laterne des Kirchturmes.