Artikel erstellt am: 13. März 2026

In Wartenburg gehen die Uhren doch anders …

sagen viele, zumindest die Zugereisten.
Dies traf bis vor wenigen Wochen auch auf unsere Turmuhr zu.

Wer in den vergangenen Jahren den Kirchturm betrachtet hatte, der wusste nicht immer so genau, was die Stunde geschlagen hatte.
Was die Ostseite anzeigte, stimmte nicht unbedingt mit der Zeit auf der Südseite überein.
Und der Stundenschlag hatte auch noch seine eigene Vorstellung von der aktuellen Zeit.

Jetzt ist Abhilfe geschaffen worden.
Die in die Jahre gekommene Mechanik musste repariert werden.
Die Gestänge waren ausgeschlagen und die Verbindungsstifte hatten Spiel.
Nun ist die Übertragung auf die Ziffernblätter wieder in Ordnung und der Stundenschlag und der Viertelstundentakt passen wieder.

Unsere Turmuhr ist alte, solide Mechanik und keine Quarzuhr, errichtet von der Firma Weule aus Bockenem im Jahre 1912 und seitdem durchgängig „im Dienst“.

Einmal in der Woche steigt Michael Mirus im Turm nach oben, um die Gewichte der Uhr aufzuziehen. Ursprünglich musste dies sehr mühselig mit einer Kurbel verrichtet werden.
Seit DDR-Zeiten erledigt die Arbeit eine umgebaute Bohrmaschine, eine Modellentwicklung aus dem Hause der Firma Kühn.
Und diese Technik funktioniert noch heute, so wie die mechanische Turmuhr.

Der Pfarrer hatte die Uhr anno 1912 mit dem Wunsch eingeweiht, sie möge den Wartenburgern nur glückliche Stunden anzeigen.
Nun ja, hat nicht immer so geklappt.
Trotzdem: Wer erfreut sich nicht, aus der Ferne kommend, als erstes „seinen“ Kirchturm fest im Blick zu haben und auch zu wissen, was die Stunde geschlagen hat?

(Günter Korge)

In Wartenburg gehen die Uhren doch anders …

13. März 2026

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