Wartenburg OHNE Friseursalon  ????

Wartenburg OHNE Friseursalon  ????

Wir Wartenburger kennen es nicht anders, dass neben den vielen Geschäften, die wir

einst einmal hatten, auch ein Friseursalon dazu gehört.

Viele Generationen konnten sich in Wartenburg die Haare schneiden lassen.

Einst beim Friseur im Haus Köppe oder Friseur Scheerbarth, später dann der Einzug eines

Friseursalons durch die PGH „Ihr Friseur“ in das Mehrzweckgebäude.

Damals waren Frau Bernhardt und Frau Strauch und heute Frau Walther Friseuse aus Leidenschaft.

Alle Kunden wurden zur vollsten Zufriedenheit bedient.

Doch nun ist es leider soweit, auch Frau Walther tritt ihren wohlverdienten Ruhestand an.        

Wir bedanken uns bei Ihr für Ihren unermüdlichen Einsatz.                

Leider ist eine Nachfolge nicht in Sicht.

Der Salon wird ab 01.10.2022 geschlossen bleiben.

Und gerade die ältere Generation wird sehr traurig darüber sein.

Wir Wartenburger möchten NICHTS unversucht lassen. Wir möchten den Salon erhalten.

Vielleicht gibt es doch aus Wartenburg oder Umgebung eine Friseuse/Friseur, welche

Interesse haben den Salon im  Mehrzweckgebäude weiterzuführen.

Oder vielleicht besteht  im Bekannten- oder Verwandtenkreis Interesse an  einer neuen

Herausforderung.

Es wäre super, wenn wir Etwas erhalten könnten, was  Wartenburg attraktiver macht.   

Falls wir Interesse wecken konnten, ist unser Ortsbürgermeister Eckbert Kunze gern bereit

bis zum 30.09.2022 über Einzelheiten zu informieren.

Oder nutzen Sie unsere Internetadresse:

info@wartenburg.de

Viele hoffnungsvolle Wartenburger Bürger

Ausschreibung 29. Wartenburger Yorck-Lauf

Ausschreibung 29. Wartenburger Yorck-Lauf

Veranstalter:

Termin:

Ort:


Startzeiten:

Meldungen an:

Streckenführung:






Auszeichnung:





Startgeld:

Haftung:



Wettbewerbe:














Hinweise:

Umkleideräume und Duschmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Förderkreis 1813 Wartenburg e.V. und
SV Germania 08 Wartenburg e.V.

Samstag 24. September 2022

Sportpark Wartenburg (Sportlerweg 7, 06901 Kemberg OT Wartenburg)

ab 10:00 Uhr für alle Läufe (Wellenstart)

Thomas Müller, Blücherstr. 2, 06901 Kemberg OT Wartenburg
Tel. 034927/20890 oder 0151/68113342
Mail: Yorcklauf@Wartenburg.de
Die Anmeldung ist telefonisch oder unter o.g. Mailadresse vorzunehmen.
Bei der Anmeldung bitte den Namen sowie das Geburtsjahr angeben.
Meldeschluss ist Mittwoch der 21. September 2022.
Die Startgebühren sind ausschließlich in bar vor Ort zu bezahlen.
Das Organisationsbüro ist am Veranstaltungstag bis 9.50 Uhr geöffnet.
Nachmeldungen können am Starttag nur bedingt entgegengenommen werden.


Rundkurs im Wartenburger Forst, ausschließlich Waldwege

Abwechslungsreiches Profil / Cross-Charakter

Streckenänderungen sind durch den Befall von Eichenprozessionsspinner jederzeit möglich.

Auszeichnung: Platz 1 – 3 erhalten Urkunden, Erinnerungsurkunde für jeden Teilnehmer

Gesamtsieger Männer/Frauen erhalten jeweils einen Wanderpokal

Erwachsene 5,00 Euro, Jugendliche u. Schüler 3,00 Euro


Der Veranstalter haftet nicht bei Diebstahl und Unfall.

Männer bis AK 55

Männer ab AK 60

Frauen aller AK

Männliche Jugend U 16 + U 18

Weibliche Jugend U 16 + U 18

Schüler M/W bis U 14

Die Siegerehrung erfolgt im Anschluss!

ca. 7,0 km = 3 Runden

ca. 4,7 km = 2 Runden

ca. 4,7 km = 2 Runden

ca. 4,7 km = 2 Runden


ca. 4,7 km = 2 Runden


ca. 2,4 km = 1 Runde

Für das leibliche Wohl (Gulaschkanone) sowie kostenlosen Tee für alle Teilnehmer ist gesorgt.

Hier lag Musike drin!

Hier lag Musike drin!

Und so vielfältige und außergewöhnliche Musike war es, die uns in diesem Jahr mit unserer kleinen Veranstaltungsreihe erfreut hat.

Im Mai begann es mit einer Reise um die Welt, gestaltet vom Kirchenchor und Mitgliedern eines Posaunenchors aus Wittenberg.



Im Juni zeigte uns das Akkordeon-Ensemble der Kreismusikschule Wittenberg, dass der „Zerwanst“ oder die „Quetsche“ nicht nur als Solo- oder Begleitinstrument taugt. Das Zusammenspiel mehrerer Akkordeons war für viele Zuhörer eine ganz neue Erfahrung.



Die besondere Akustik in unserer Kirche, das  rege Interesse an musikalischen Veranstaltungen und vielleicht auch die gelebte Gastfreundschaft seitens der Gemeinde brachte uns ebenfalls im Juni mit dem Auftritt des Motetten –Chores aus Wittenberg eine unverhoffte und  umso schönere Zusatzveranstaltung.



Im Juli standen die Kinder und Familien im Vordergrund. Das Musiktheater Stellmäcke aus Freiberg brachte uns mit Herrn Grüns seltsamen Abenteuern zum Mitmachen, Mitlachen und Mitsingen.



Im August gestalteten die Sänger des Wartenburger Anglervereins mit Liedern und Texten eine Andacht zur Erinnerung an die Jahrhundertflut vor 20 Jahren, von der auch Wartenburg damals sehr betroffen war.



Wir freuen uns sehr, dass es wieder einmal gelungen ist, ein wenig Abwechslung in unseren Ort mit seiner großen Kirche zu bringen. Neben vielen Wartenburgern waren auch Gäste aus den Nachbarorten dabei. Sowohl Gäste als auch Künstler waren sehr angetan von dem jeweils anschließend angebotenen Imbiss sowie der Möglichkeit, die Veranstaltung auf unserem Kirchhof in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Ohne all die fleißigen Helfer – Kuchenbäcker, Schnittenschmierer, Ausschenker – im Hintergrund, sind solche Aktionen nicht zu stemmen.

Herzlichen Dank auch der Kirchengemeinde Pratau, dem Kirchenkreis Wittenberg und Kleinkunst-Förderung der EKM für die finanzielle Unterstützung!

(Angelika Korge)

Und dann kam die Flut – Teil 2

Und dann kam die Flut – Teil 2

Am 14. August hatte die Flutwelle der Elbe Wartenburg erreicht.

Der Fährbetrieb war bereits seit 2 Tagen eingestellt.
Die Tiere, die auf den Elbwiesen grasten, waren in sichere Gebiete verbracht worden.
Die Dammüberfahrten wurden geschlossen und die Bürger des Ortes zu Dammwachen eingeteilt.
Die Pegelstände stiegen unaufhaltsam weiter.
Betrug der Pegel am 14.08. noch 5,52 in Wittenberg, so stieg er in den nächsten beiden Tagen auf 6,26 m an, damit war aber leider noch lange nicht der Höchststand erreicht.

Bürgermeister Rolf Klopotowski und der Leiter unserer Feuerwehr, Rolf Schneider übernahmen das Kommando im Ort. Die Meldungen und Lageberichte, die von außen kamen, waren diffus und widersprüchlich. Also musste vor Ort gehandelt und entschieden werden – so ihre Einschätzung.
Die Sirene rief die Bürger des Ortes in den nächsten Tagen jeden Morgen und jeden Abend zum Rapport vor das Gemeindebüro, um die neusten Informationen unters Volk zu bringen – was ist passiert und was ist geplant.

Im rückwärtigen Raum wurden Unmengen von Sandsäcken gefüllt.
Das große Schippen war angesagt und sicherlich fast jeder aus dem Ort, der dazu noch in der Lage war, half mit – Sandsäcke zu füllen, zu verladen und zu verteilen.
Hinzu kamen dutzende freiwillige Helfer aus der ganzen Republik.
Andere versorgten die Helfer spontan mit Lebensmittel und Getränken.
Die Hilfsbereitschaft in der Not kannte keine Grenzen.

Die Sandsäcke wurden zunächst auf der Betonfläche der Milchviehanlage gefüllt, später auf dem alten Ascheplatz.
Stück für Stück wurden Dammkronen erhöht und Dammsohlen verstärkt.
An immer neuen Abschnitten drohte Gefahr und immer die bange Frage, wird alles halten und das Mühen nicht umsonst sein?

Am 16.08. werden Pratau, Dabrun, Rackith und Eutzsch evakuiert.
Wartenburg und andere Ortschaften sollen sich auf die Evakuierung vorbereiten.
Aber Wartenburg sagt „Nein, wir bleiben!“ und der Bürgermeister zog es politisch durch.
Die Bewohner des Kinderheimes, Pflegefällen und andere Personen verließen den Ort – die Mehrheit blieb.

Die Katastrophenmeldungen aus der Umgegend werden mehr.
Am 16. August kommt die Nachricht, dass ein Dammabschnitt am Dabruner Weinberg nicht mehr zu halten sei und alle Sicherungsmaßnahmen eingestellt werden. Aber die Dabruner verteidigen mit vereinten Kräften den Bereich und der Deich hielt stand.
Am Abend des 17. August bricht oberhalb an der Elbe der Deich bei Dautzschen und in der Nacht zum Sonntag bricht der Damm in Pratau oder wird gebrochen.
Der Vorgang wird nie aufgeklärt, es stehen Aussage gegen Aussage.

Die Flut steuert dem Höhepunkt entgegen aber nicht dem Ende!

(Fortsetzung folgt)

Und dann kam die Flut – Wartenburg im August 2002

Und dann kam die Flut – Wartenburg im August 2002

Sommer 2022 – die Sonne brennt vom Himmel, wir erleben neue Hitzerekorde – nicht nur bei uns – in ganz Europa.
Mit der Hitze einher geht eine Rekorddürre. Die Wälder sterben vor unseren Augen ab.
Die Böden sind ausgetrocknet wie seit Ewigkeiten nicht mehr.
Rekordhitze, Rekorddürre, Rekordwaldbrände …

Fast nicht vorstellbar ist da das andere Extrem – Hochwasser.
Zur Zeit weit aus unserem Blickfeld entfernt und auch aus dem Blickfeld der Landespolitik (sonst hätte man den restlichen 1,6 km Deichbau in der Groben Sau nicht zum wiederholten Male in weite Ferne verschoben – dazu später noch mehr).

Vor 20 Jahren, im August 2002 stand uns das Wasser buchstäblich bis zum Hals.
An dieses Ereignis möchten wir auf unserer Webseite mit einigen Beiträgen erinnern.

Anfang August begann das Unheil mit starken Niederschlägen im Riesengebirge (dem Quellgebiet der Elbe). Auch in Sachsen öffnete der Himmel die Schleusen weit.
In Zinnwald wurde am 12./13. August ein 24-Stundenwert von 312 mm Niederschlag gemessen (der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen).
Die Zuflüsse von Elbe und Mulde schwellen binnen Stunden an.
Wer kannte schon das Flüsschen „Weißeritz“ vor dem Hochwasser?
Das Hochwasser der Weißeritz führte dazu, dass mehrere Stadtteile von Dresden überschwemmt wurden und das Wasser schoss munter durch den Hauptbahnhof. Hinzu kamen die Wassermassen der Elbe.

Bernhard Siebert ( ✝2019 ) vermerkte dazu in seinen Aufzeichnungen:

„Am Sonntag den 11. August 2002 wurde über Funk und Fernsehen bekannt, dass im Riesengebirge erhebliche Niederschläge gefallen sind. Das heißt, in den nächsten Tagen können wir mit einem Hochwasser höheren Ausmaßes rechnen. Erfahrungsgemäß wird das Wasser innerhalb von 3 Tagen unser Gebiet erreichen. Viel Zeit blieb uns nicht, es musste gehandelt werden. Demzufolge wurden sämtliche Vorkehrungen getroffen und Schutzmaßnahmen eingeleitet.“

Am Samstag, den 10.08.2002 wurde in Usti ein Pegelstand von 5,92 m gemessen. In Wittenberg lag er zur gleichen Zeit noch bei 2,47 m und damit immer noch unter dem Normalstand von 2,60 m.
In Dresden wurde bereits am 12.08.2002 Katastrophenalarm ausgelöst.

Die Pegelstände in unserem Gebiet stiegen schnell an:
So vermeldete Wittenberg am 11.08.2002 4,09 m (1,62 m mehr als am Vortag), am 12.08. 4,89 m und am 13.08.2002 5,17 m.
Der Landkreis löste am Mittwoch (14.08.2002) Katastrophenalarm aus.
Vom Landkreis wurden zunächst 50.000 Stück Sandsäcke bestellt. Zum Ende des Hochwassers waren es 1, 8 Millionen Stück.

Und auch in Wartenburg liefen nunmehr die Sicherungsmaßnahmen auf Hochtouren!

(Fortsetzung folgt)

Stell Dir vor, du drückst und alle drücken sich!

Stell Dir vor, du drückst und alle drücken sich!

Sehr geehrte Wartenburgerinnen,
sehr geehrte Wartenburger,

wie es leider so oft der Trend ist, schwindet vor allem in den ländlichen Bereichen stetig die Bevölkerung. Dieser Aspekt zieht leider auch die Entwicklung mit sich, sich negativ auf Mitgliederzahlen in unseren für unsere Ortschaft gut vertretenen Vereinen auszuwirken.

Unsere Ortslage genießt den Vorteil, eine gut ausgerüstete und schlagfertige Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr inne zu haben. Wie Sie sicherlich in den letzten Jahren feststellen mussten, sind unsere Kameradinnen und Kameraden immer häufiger in ihrem Ehrenamt gefragt, egal welche Einsatzszenarien ihnen entgegenstehen.

An dieser Stelle möchte ich kurz meinen Dank öffentlich an alle Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wartenburg richten. Euer stetiges Engagement kann nicht hoch genug angerechnet werden.

Es ist aber auch so, wie eingangs beschrieben, dass Kameradinnen und Kameraden ihren Dienst nicht mehr vollumfänglich oder gar nicht länger in der Freiwilligen Feuerwehr Wartenburg verrichten können. Die Gründe sind verschieden, von Umzug, altersbedingtem Ausscheiden oder beruflichen Aspekten ist die Rede.

Unser aller Ansinnen in der Ortslage sollte und muss es sein, die Einsatzfähigkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr stetig aufrecht zu erhalten. Daher sind wir stets bestrebt, Mitglieder für die Einsatzabteilung der Feuerwehr und das Ehrenamt zu gewinnen.

Was erwartet Sie:

– ein kameradschaftliches Miteinander und Zusammenhalt in der Truppe

– stetige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten nach eigenem Ermessen

– ein vielfältiges Aufgabenspektrum

– beständige und kontinuierlich wachsende technische Mittel

– das gute Gefühl, Gutes zu leisten

„Wir retten Menschen, Tiere und schützen die Umwelt vor Gefahren“

Ein weiterer beabsichtigter Arbeitsschritt unsererseits ist der Aufbau einer Jugendfeuerwehr Wartenburg. Auch hierfür sind wir über jedwede Unterstützung dankbar!

Wir konnten Ihr Interesse oder Ihre Neugier wecken?

Sprechen Sie uns gerne persönlich an, kommen Sie einfach spontan mittwochs zum Ausbildungsdienst vorbei und schauen Sie herein oder schreiben uns auf unserer Facebookseite an.

David Baschien Steven Baschien
Wehrleiter – – stellv. Wehrleiter –