Manchmal steht man in den Ferien vor der großen Herausforderung: Wie beschäftigt man die Kinder?
Es soll spannend sein, Spaß machen und – wenn möglich – ganz nebenbei auch noch ein bisschen Wissen vermitteln. 😄
Genau so ging es mir in diesen Ferien mit Maila. Es war eigentlich nur ein einziger Tag, an dem sich langsam die berühmte Ferien-Langeweile breitmachte. Aber seien wir ehrlich: Für diese 24 Stunden braucht man manchmal eine Idee, die besser ist als „Räum doch mal dein Zimmer auf!“ 😉
Zum Geburtstag hatte Maila von Oma und Opa den diesjährigen Wartenburg-Kalender bekommen. Die Aufgabe dazu war eigentlich ganz einfach: Jeden Monat das entsprechende Foto suchen und dabei Wartenburg ein bisschen besser kennenlernen.
Tja… im Juli war davon natürlich längst keine Rede mehr. 🙈
Doch dann kam mir DIE Idee:
„Maila, schnapp dir dein Fahrrad! Such die Orte aus dem Kalender und mach ein Foto davon. Und wenn du alle hast, überraschen wir Oma und Opa!“
Gesagt, getan.
Ein paar Stunden später kam sie tatsächlich wieder – mit 10 Fotos im Gepäck!
Ich war ehrlich gesagt ziemlich stolz. ❤️
Nur zwei fehlten noch: März und November.
Ein paar Tage später starteten wir deshalb zur großen Radtour durch Wartenburg. Und tatsächlich: Nach einigem Suchen fanden wir den November.
11 von 12 – läuft! 🎉
Doch der März… der blieb verschwunden.
Und genau an dieser Stelle stellten wir wieder einmal fest, was Wartenburg ausmacht:
❤️ Die Gemeinschaft!
Wir hatten inzwischen mehrere Spuren. Eine davon führte uns zu „FW“.
Förster Wagner? 🤔
Forst Wittenberg? 🤔
Oder doch etwas völlig anderes?
Es entwickelte sich langsam zu einer richtigen Wartenburger Schnitzeljagd.
Alte Bücher wurden gewälzt, Kaffeerunden wurden kurzerhand zu Ermittlungsgruppen umfunktioniert, zahlreiche „Ureinwohner“ wurden befragt und jeder hatte plötzlich eine Idee. 😂
Und wer sich jetzt fragt, warum wir nicht einfach gleich beim Bürgermeister nachgefragt haben:
Keine Sorge – der war ungefähr auf Platz 10 unserer Ermittlerliste.
Aber auch er meinte nur:
„Überlegt mal weiter!“
Also ging die Suche weiter.
Maila und ich radelten durch Wartenburg, suchten, rätselten, diskutierten und entdeckten dabei ganz nebenbei unglaublich viele schöne Ecken und Plätze rund um unseren Heimatort.
Was haben wir dabei für tolle Orte kennengelernt!
Nur der März blieb hartnäckig verschwunden.
Bis er plötzlich bei einer gemütlichen Freundschaftsrunde wieder zum Thema wurde.
Einer hörte sich noch einmal um, der nächste überlegte, und dann kam plötzlich:
„Ich glaube, ich habe einen Hinweis!“
Jetzt wurde es ernst.
Trotz Starkregen machte sich ein mutiger Mensch auf den Weg, um den Hinweis zu überprüfen.
Und tatsächlich:
DER MÄRZ WURDE GEFUNDEN! 🎉🎉🎉
Einen Tag später machten wir uns gemeinsam auf den Weg.
Unser Ziel führte uns nach hinten zur alten Schleuse.
Und dann war es endlich soweit:
🎉 12 von 12! 🎉
Was für ein Hochgefühl!
Aus einem langweiligen Ferientag war eine kleine Abenteuerreise geworden. Mit Fahrrädern, Rätseln, Suchaktionen, alten Büchern, Kaffeerunden, jeder Menge Ideen und vor allem mit ganz vielen tollen Menschen, die einfach mitgemacht haben.
Familie Richter sagt deshalb DANKE an alle, die mitgesucht, mitgerätselt, nachgefragt und überlegt haben! ❤️
Oma und Opa haben die 12 Fotos mittlerweile auch gesehen. Beim März standen aber auch Sie auf dem Schlauch – beruhigend zu wissen!
Und unser letzter Familientipp von uns drei Mädels:
🚲 Schnappt euch eure Fahrräder und sucht die 12 Bilder!
Es ist eine tolle Sache für die ganze Familie, macht Spaß, bringt Bewegung und – ganz nebenbei – lernt man Wartenburg noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen.
Denn eines ist doch ganz klar:
Wir wohnen hier, wo andere Urlaub machen!
(Madlen Richter)




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