Wartenburg-Corona-Tagebuch

Samstag, der 21.3.2020 in einem Garten in Wartenburg

Warst Du heut mal draußen und hast die Sonne gespürt,
hast Bienen summen und Vögel zwitschern gehört?
Ich saß mit Kaffee im Garten, im Sonnenlicht -
und außer dem Zwitschern und dem Blätterrascheln hörte ich NICHTS!
Kein Motorengeräusch, kein Kinderlachen,
Geräusche, die unser Dorf sonst lebendig machen.
Nicht mal der Hund unsrer Nachbarn hat gebellt.
Es kam mir vor, als ob die Welt den Atem anhält!

Absage Osterfeuer

Liebe Wartenburgerinnen,
liebe Wartenburger,

aufgrund der aktuellen Lage und zur Vermeidung einer ungehinderten Ausbreitung des Corona- Viruserreger SARS-CoV-2 möchten wir bekannt geben, dass es im Jahr 2020 kein Osterfeuer geben wird.

Daher bitten wir auch eindringlichst davon abzusehen, Ihren Gartenverschnitt auf dem „Alten Sportplatz“ abzulegen.

Kolumne der Woche

Es gibt viele gute Gründe in Wartenburg zu leben!

Einer davon ist die Waldnähe. Ein kleiner, aber feiner Wald mit Kirschberg, Kamel, Eierkullerberg und und und!

Nun sind wir regelmäßig unterwegs, weil man sich ja sportlich betätigen und gesunde Waldluft schnuppern will.

Wir fragen uns: Wem gehört der schöne Wald? Nun ja, das ist schnell geklärt!

Dass in so einem Wald auch mal aufgeräumt werden muss – logisch! Wir haben aber den Eindruck, dass auch ganz viel zerstört wird. Nicht nur die Wege sind großflächig kaputtgefahren.

Carneval in „Ludwigs Saal"

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“…. So auch das Närrische Treiben in Wartenburg.
Zwei Abendveranstaltungen, Seniorennachmittag und Kinderfasching fanden ihr Ende.
Lässt man alles Erlebte Revue passieren, kommt man ins Schwärmen.
Bereits der Einzug der Kinder mit Trommel und Fanfare hat für viel Beifall gesorgt.
Wenn dann der gesamte Elferrat, mit Frauen, Prinzen- und Funkengarde und den kleinen
Kanonieren den Saal betreten, ist die Stimmung perfekt.

Schicht im Schacht!

Mit dem Kinderkarneval der Plapperkiste und des CCW ging nicht nur närrische Zeit in Wartenburg zu Ende, sondern die lange Tradition der Schank- und Speisewirtschaft an diesem Standort.
Wenn zum 01.04.2020 Steffen Ludwig seine Gaststättentür abschließen will, sind über 300 Jahre Gaststättengeschichte vorbei.

Weit lässt sich die Geschichte im Groben zurückverfolgen.
Das Grundstück gehört zu den 20 „Alt-Häuslern“ im Ort.
Sie beginnt mit der Familie Gießmann, die erstmalig um 1700 nachweisbar ist.
Im Jahre 1732 verstarb Johannes Gießmann. Sein Sohn und später sein Enkel übernahmen Grundstück und Schankwirtschaft. Nebenher waren sie auch Schuhmacher, die Gastwirtschaft ernährte die Familie alleine nicht.

Warum leuchtet der Stern in unserer Kirche immer noch?

Das fragen sich viele Wartenburger und es gibt sogar schon die Vermutung: „Die müssen es ja haben!“

Hier nun der Versuch einer Erklärung:
Die Weihnachtszeit geht für die Christen traditionell am 2. Februar an "Mariä Lichtmess" zu Ende. Spätestens dann werden die Tannenbäume und sämtlicher anderer Schmuck aus den Häusern und Kirchen geräumt.

Förderkreis, Weinberge und Weingut Hanke

Wie bekommen wir jetzt den Bogen?
Der Förderkreis 1813 Wartenburg e.V. wandelt ja meistens auf historischen Spuren.
Seine Jahresabschlussfeier 2019 als Start ins neue Jahr hat er im Januar 2020 im Weingut Hanke in Jessen begangen.

Außer den Ergebnissen der Winzerarbeit wurde uns von der Chefin des Hauses Hanke auch sehr viel Wissenswertes über den Weinanbau in unsere Region vermittelt und so lassen sich durchaus auch Parallelen zu Wartenburg finden.
Wir kennen den Dabruner Weinberg, den Golmer Weinberg … aber Wartenburg?

Ja, auch Wartenburg hatte seine Weinberge!
Über Jahrhunderte wurde Wein angebaut, Wein gehörte zum Leben.

Die 73. Wartenburger Jugendfastnachten

Im festlich geschmückten Saal der Gaststätte Ludwig
begrüßten vergangenen Samstag die Platzmeister,
Antänzer, Kassenwarte und Korbträger der
Wartenburger Jugendfastnachten ihre Gäste.

Es wurde zur 73.Veranstaltung geladen.
DJ Bodo legte auf und es wurde neben Annemarie
und Lorenzia zu manch aktuellem Titel getanzt.

Die Jungens der Jugendfastnachten marschierten
unter cooler Musik ein und die Vereinsfahne hängte
man erfolgreich neben die große Luftballon-Traube,
wie es Tradition ist.

… Und warum nicht auch Wartenburg?

Es stand in der Zeitung!
Die MZ berichtetet in Ihrer Ausgabe vom 14.12.2019 über die zuvor stattgefundene Stadtratssitzung.

Unter der Überschrift „Kemberg stellt Weichen für den Wohnungsbau“ wurde berichtet, dass der Stadtrat die Aufstellung von 4 Bebauungsplänen für das Stadtgebiet beschlossen hat – 1 x in Radis, 1 x in Bergwitz und 2 Gebiete in Kemberg.
Es war Eile geboten, da bis zum 31.12.19 die Aufstellung noch im vereinfachten Verfahren möglich ist.

So weit, so gut!

Der Wartenburger fragt sich nun – wie kommen wir vorran?

Wartenburg und ein Jubiläumsstreifzug durch die Geschichte

Wer kennt schon Heinrich I.(876-936), den ersten deutschen König? Er war ein Sachse, der sich gegen die anderen Großen im langsam entstehenden deutschen Gebilde durchsetzte und gekrönt wurde. Das war 919. Sein Lieblingsort wurde Quedlinburg. Bekannter ist wohl sein Sohn, der erste Kaiser. Ihm wurde als Otto I.(912-973), der Große genannt, in Magdeburg ein Denkmal gesetzt.

Weihnachten, Weihnachten steht vor der Tür

Am Samstag, d. 7.12. trafen sich die Wartenburger Seniorinnen und Senioren zur alljährlichen Weihnachtsfeier. Der Himmel machte ein betrübtes Gesicht, aber im Mehrzweckgebäude empfing ich nur lachende Gesichter. Die Freude war groß, endlich mal wieder in geselliger Runde zusammenzusitzen. Zu Beginn traten 19 Schüler der Grundschule Dabrun auf, um uns mit Tänzen, Gesängen und Gedichten weihnachtlich einzustimmen. Und wie freuten sich die Kinder, als sie plötzlich unterm Weihnachtsbaum ein großes Paket fanden. Dieses war gefüllt mit vielen Naschereien.

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