In Gummistiefeln zum Minimarkt?

Ach ja, es sind jetzt wieder Tage wie diese!
Regen und Schnee durchfeuchten die Gehwege und machen sie stellenweise unpassierbar, es sei denn man mag Schlammwaten oder Pfützen-Hopping
Es ist kein Spaß für Anwohner oder Kunden des Minimarktes, in solchen Zeiten die alte Wartenburger Dorfstraße zu benutzen.
Den reichlich vertretenen Rollator-Fahrern bleibt gar nichts anderes übrig, als die Fahrbahn der Landesstraße zu benutzen. Diese müssen sie sich dann teilen mit PKWs, Futterwagen und anderen großen Fahrzeugen.

Was ich so denke ...

Was für ein Jahr liegt hinter uns…

Im März 2020, dachten wir Feldpostler noch, wir könnten eine regelmäßige Kolumne ins Leben rufen. Stattdessen ging es los mit den Absagen. Ein Virus nahm seinen Lauf…
Als erstes traf es das alljährliche Osterfeuer, veranstaltet durch unsere Freiwillige Feuerwehr.

Der Ortschaftsrat teilt mit

Sehr geehrte Wartenburgerinnen,
sehr geehrte Wartenburger,

der Ortschaftsrat trifft sich am Mittwoch den 17.02.2021 zu einer Arbeitsberatung.

Leider ist weiterhin aufgrund der Pandemie keine Öffentlichkeit zulässig.

Daher möchten wir bekannt geben, dass trotzdem Probleme, Anregungen oder sonstige Anliegen gerne an die jeweiligen Ortschaftsratsmitglieder herangetragen werden können.

Es besteht auch die Möglichkeit die Anliegen in schriftlich in den Briefkasten an der Gemeinde einzuwerfen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Der Ortschaftsrat

Gestern Abend wäre es soweit gewesen…

Der Sall ist voll.
Die Band ist bereit.
Die Minister haben schon mal einen abgebissen.
Die Funken sehen zauberhaft aus.

Los geht’s!

Der Narhalla Marsch ertönt.

Ja, es wäre die Premiere in der Rudi-Wandersee-Halle gewesen.
Sogar ein Prinzenpaar soll bereitgestanden haben…
Ach, es ist schon eine Sch…
Kein Karneval, keine Kostüme, kein Tanzen, Büttenreden auch nicht.

Bier alleine zuhause am Küchentisch ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Mann, wie das alles fehlt zu dieser Jahreszeit!

Unsere Pensionen hoffen auf die neue Saison!

Pension Fahrradschloss Wartenburg

Einfach Wohlfühlen! In unmittelbarer Nähe zum Schloss Wartenburg erwarten Sie geräumige Zimmer mit besonderem Ambiente und moderner Ausstattung (Dusche, WC, TV, Fön, WLAN). Für Familien mit Kindern steht ein ausgebauter Spitzboden mit Matratzen zur Verfügung. Aus dem schicken Wintergarten, der gleichzeitig als Frühstücks- und Gemeinschaftsraum genutzt wird, haben Sie einen wunderbaren Blick ins Grüne und erleben mit etwas Glück einen romantischen Wartenburger Sonnenuntergang.

Das Schloss ohne Spuk

Ein Schloss ohne Weiße Frau oder andere Spukgeister ist fast undenkbar, und dennoch haben wir im Kreis Wittenberg ein solch altes Gebäude „ganz ohne“ -, das sich im langen Schlossteich spiegelnde alte Wartenburger Schloss. Es liegt wohl daran, dass bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts keine der feudalen Familien darin gewohnt hat. Eine harmlose Geschichte ist jedoch über das Schloss erhalten geblieben und wurde in der Dorfchronik aufgezeichnet:

Das neue Jahr!

Wenn's alte Jahr
erfolgreich war,
dann freue dich
aufs neue.

Und war es schlecht,
ja dann erst recht.

                  Albert Einstein (1879-1955)

Anmerkung zum Titelbild:
Am 16. April 2021 ist vor 150 Jahren die "Friedenseiche" gepflanzt worden.
Welche Jubiläen stehen noch an in 2021?

Für alle Romantiker,

das Jahr verabschiedet sich mit einem wunderschönen Vollmond.

Wenn nun in diesem Jahr die Silvester-Böllerei ausfällt, ist vielleicht "Mondgucken" eine gern genommene Alternative!

Viel Spaß und guten Rutsch!

Betreiberwechsel der Elbfähre Elster

Ab dem 01.01.2021 wird die Elbfähre in Eigenregie der Stadt Zahna-Elster betrieben.
Der bisherige Pächter Uwe Zeidler aus Iserbegka, der die Fähre 8 Jahre betrieben hat, kündigte im Frühsommer seinen Vertrag und wollte sehr schnell den Dienst zum nächsten 1. quittieren.
So schnell ging es aber nun auch nicht.
Die Stadt bestand auf Einhaltung der Kündigungsfristen.

Vor 150 Jahren - der Deutsch-Französische Krieg, Fontane, Engels und Bismarck

Wartenburg im Juli 1870. In der sommerlichen Hitze eilte aufgeregt Pfarrer Georg Karl Adolf Brunner (1818-1895), seit 1849 in der Gemeinde tätig, in Richtung Schloss des Grafen Karl Julius Leopold von Hohenthal-Püchau. Die Gedanken schossen ihm kreuz und quer durch den Kopf.
Aus Wittenberg hatte er die Hiobsbotschaft erhalten, dass man in Preußen und in den anderen Ländern des Norddeutschen Bundes mobil machte, aber auch in Baden, Bayern und Württemberg. Brunner besaß gute Kontakte zum Königlich Preußischen 3. Brandenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 20, später benannt als Graf Tauentzien von Wittenberg. Der Kommandierende Oberst Friedrich Gustav von Flatow (1820-1892) hatte es ihm persönlich brieflich mitgeteilt.
Aber schon wieder Krieg? Und nun gegen Frankreich?

Der "Förderkreis 1813 Wartenburg e.V" im Jahre 2020

Liebe Freunde und Mitglieder des Förderkreises 1813 Wartenburg e.V.!

Es ist wieder soweit! Die Sterne leuchten in den Fenstern und an den Häusern.
Weihnachten kündigt sich an und doch ist in diesem Jahr alles anders.
Das Frühjahr begann mit „Lockdown“, alles wurde abgesagt und so zog sich dieser Zustand mehr oder weniger durch das ganze Jahr.

Kirche am Heiligen Abend?

Dass in diesem Jahr manches anders ist als sonst, muss nicht noch einmal besonders hervorgehoben werden.

Einen "normalen" Gottesdienst bzw. eine Christvesper wird es definitiv am 24.12.2020 nicht geben.
Alles ist noch etwas "im Fluss".
Zum Stand der Dinge kann folgendes gesagt werden:

Die Kirche ist wie zu anderen Hochfesten am Heiligabend geschmückt und
wird ab 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet sein.

Das Licht von Bethlehem in Wartenburg

Fürchtet Euch nicht! Keine Pandemie kann das Licht der Weihnacht verlöschen lassen.

Dieses Jahr ist alles anders! Der Plan von gestern ist heute schon Makulatur!

Aber eins bleibt: Das Licht der Weihnacht leuchtet für uns alle. Gemeinsam mit unserer Pfarrerin Frau Latzel werde ich in diesem Jahr das „Friedenslicht aus Bethlehem“ in unsere Kirche nach Wartenburg holen.

Mit dem Amtsschimmel durch die Grobe Sau

Wer kennt sie noch, die Titelzeile eines Liedes von Reinhard Mey:

„Schicken Sie uns sofort
einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars
zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars“

Einfach nur Satire denken sie?
Mitnichten – die Realität ist noch schlimmer!

Aber der Reihe nach.

Der Deichbau in Wartenburg stockt seit Jahren.
Von Melzwig ist zwar bis in etwa Ortsgrenze Wartenburg der neue Damm fertig.
Es fehlt das Teilstück „Grobe Sau“ bis an den Wald heran, gerade also das Problemstück!

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