Artikel erstellt am: 3. Januar 2015

Das 5. Wartenburger Bürgerwarten

Jedes Jahr, zur elften Stunde des letzten Tages des alten Jahres, also wenn sich das Jahr dem Ende neigt, die Sonne tief am Himmel steht aber die Tage doch schon wieder länger werden und somit die Kirche im weichen Licht der Wintersonne erleuchtet wird, sofern nicht durch Wolken oder andere Ereignisse dieses verhindert wird, finden sich die Wartenburger und Wartenbürgerinnen, nah der Warte des kleinen Kirchturmes gegenüber des alten Gemeindegebäudes, dort, wo sich die mutigen Feuerwehrleute gemeinsamen auch zum Jahresende treffen, zum Wartenburger Bürgerwarten ein.

Sie wollen, bekräftigt durch einen donnernden Salut des alten Landsmann Richter, dessen urtypischer Bart an Länge nichts fehlt, ihre Fahne aus der guten alten Zeit, auf der das Warten der Wartenburger und Wartenbürgerinnen durch eine Warte auf immer und ewig festgehalten ist bei der  traditionellen Fahnenweihefeier in dem spätem Wintersonnenlicht wehen lassen.

Zum Vertreib der kommenden Stunde lauschen die wartenden Wartenburger und Wartenbürgerinnen alten Geschichten bei heißem Glühwein und heißer Wurst und kaltem Bier und kaltem Schnaps.

 

Nachdem die Geschichte zu Ende ist schauen sich die Wartenburger und Wartenbürgerinnen bei heißem Glühwein und heißer Wurst und kaltem Bier und kaltem Schnaps nickend an und sagen: Ja – so muss es gewesen sein.

Im Gefühl der aufsteigenden wolligen Wärme prosten sich die Wartenburger und Wartenbürgerinnen gegenseitig zu und wünschen sich einen guten Rutsch und freuen sich ihrer wehenden Fahne.

Und zur Mitte der dreizehnten Stunde des letzten Tages des alten Jahres trollen sich die Wartenburger und Wartenbürgerinnen allmählich nach Hause in ihre gut geheizten Stuben, vorbei an dem kleinen Kirchlein, dass noch immer in der weichen Wintersonne erstrahlt und freuen sich schon auf das nächste

Wartenburger Bürgerwarten

Ein schöner Brauch!!

Die Kameraden der Feuerwehr versorgten in bewährter Form die Gäste mit Getränken und Bockwurst.

Neu im Angebot war „Russisch-Preußischer Kanonendonner“, eine leckere heiße Trinkschokolade (etwas Alkohol soll wohl auch drin gewesen sein).

Die Fahne wurde von den Ortsräten Jana Müller und Horst Schmidt aufgezogen.

Landmann Ecki Richter lies es, wie versprochen, richtig krachen.

Fettschnitten und Fettgebäck wurden „am Kunden“ serviert.

Die Erlöse aus aus dem Verkauf von Kräppelchen, Fettschnitten und Trinkschokolade in Höhe von 123,72 € kommen der neuen Lichterkette für den Weihnachtsbaum des Ortes zu gute.

„Wartenburger Feldpost 1813“

 

Das 5. Wartenburger Bürgerwarten

3. Januar 2015

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